S H E H A

„Früher? Als ich jung war, haben sie die Leute einfach in den Wald geschmissen, nachdem sie gestorben waren.“

S H E H A führt zu Stationen der weiblichen Vorfahren meiner Tochter Alice Wambui und erzählt deren Geschichten. Sie beginnt mit den Erinnerungen ihrer Ur-Ur-Grossmutter Esther Muthoni, die kurz nach der Unabhängigkeit Kenias ein kleines Stück Land in Gatuamba, am Fusse des Mount Kenya erwarb. .

Bisher eine Savanne, wurde die Gegend Dank einer Pipeline mit Wasser vom nahen Bergmassiv für die landwirtschaftliche Nutzung erschlossen. Esther kam 1974 mit ihrem Ehemann und den jüngeren ihrer neun Kindern hierher, ihr Mann starb nach nur zwei Jahren; die endlich gross gewordenen Kinder erwarben ebenfalls Land im Ort oder der Umgebung. Elisabeth Wanjiru, Esthers Erstgeborene, zog mit ihren Töchtern Beatrice Wambui – Alices Grossmutter –, Margret Wamucii und Grace Wangeci ins benachbarte Naru Moru, wo sie im touristischen Highlight des Städtchens, der Naru Moru River Lodge, eine Stelle als Zimmermädchen antrat.

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„She has issues with everyone in the family – oh! – she hates my mom, I don’t know why. Perhaps it’s because they haven’t paid the dowry; they have never been married. At this time my mom was working in bar in Naru Moru, I was in class one or two. In this school, I drunk water from the tap, where everyone was drinking. I got sick with typhoid, I got hospitalized in Nanyuki for three month. I had trips every day until they found no place to put the needles. I had hallucinations, I was seeing people with red motorbikes on the ceiling. Everyone thought I will die.“

„When my mom went to Mombasa to find work, my grandma wasn’t agree to take care of us children, me, Mwangi and Kevin. So we went to Gatuamba.“

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will be continued…