Simulakren.

Die Simulakren sind Fotografien, die ohne Kamera entstanden. Sie bilden nichts ab, sammeln lediglich (auf einem Diafilm) diffuses Umgebungslicht – falls wir etwas zu erkennen glauben, ist dies reine Imagination. Auch das Medium selbst entzieht sich einer klaren Definition: belichtet auf analogen Film, gescannt und somit digital, schließlich (als IRIS-Print) auf einem handgeschöpften Japanpapier gedruckt, sind die 1994/1995 entstandenen Arbeiten eines der frühesten Dokumente des analog-digitalen Paradigmenwechsels in der Fotografie.